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Warum jede Entscheidung für die Quelle valide ist

  • Autorenbild: Eduard Kaiser
    Eduard Kaiser
  • vor 17 Stunden
  • 11 Min. Lesezeit
Die Quelle kennt keine Bewertung menschlicher Wege sie erkennt in jeder Wahl den Ausdruck des Lebens das sich selbst erfahren möchte.
Die Quelle kennt keine Bewertung menschlicher Wege sie erkennt in jeder Wahl den Ausdruck des Lebens das sich selbst erfahren möchte.

Es gibt Momente, in denen Menschen innehalten und sich fragen, ob der eingeschlagene Weg der richtige ist. Ob damals, vor Jahren, eine andere Entscheidung nicht klüger gewesen wäre. Ob das, was jetzt ist, überhaupt sein soll.


Diese Fragen kommen aus einem tiefen Raum. Aus einem Ort, der nach Bestätigung sucht. Nach Sicherheit. Nach dem Gefühl, alles im Griff zu haben.


Doch was wäre, wenn die Prämisse dieser Fragen grundlegend falsch wäre? Was wäre, wenn es gar keine falschen Entscheidungen geben kann? Was wäre, wenn jede einzelne Wahl, die jemals getroffen wurde, nicht nur richtig war im Sinne von valide, sondern notwendig für genau das, was jetzt ist?


Es gibt eine Perspektive, die weit über das menschliche Verständnis von richtig und falsch hinausgeht. Eine Sichtweise, die nicht bewertet, sondern anerkennt. Die nicht sortiert in gut und schlecht, sondern alles umfasst als das, was es ist:


Ausdruck des einen, der Quelle allen Seins.


Aus dieser Warte betrachtet ist jede Entscheidung nicht nur valide. Sie ist perfekt.



Die Natur der Quelle jenseits von Urteil


Die Quelle, aus der alles hervorgeht, kennt keine Bewertung. Sie unterscheidet nicht zwischen richtig und falsch, zwischen gut und böse, zwischen gelungen und misslungen. Diese Kategorien sind menschliche Konstrukte. Sie dienen der Orientierung in einer Welt der Gegensätze. Aber sie sind nicht die Wahrheit dessen, was ist.


Die Quelle ist reines Sein. Reines Bewusstsein. Sie bringt hervor, ohne zu werten. So wie ein Baum seine Äste in alle Richtungen wachsen lässt, ohne zu entscheiden, welcher Ast der richtige sei. So wie das Wasser jeden Weg nimmt, der sich ihm bietet, ohne zu urteilen, ob dieser Weg der beste sei.


In der Welt der Formen entsteht der Eindruck von Gegensätzen. Licht und Schatten. Freude und Trauer. Gewinn und Verlust. Doch diese Gegensätze sind zwei Seiten derselben Medaille. Sie bedingen einander. Ohne Schatten kein Licht. Ohne Trauer keine Freude. Ohne Verlust kein Gewinn.


Die Quelle umfasst beides. Sie ist beides. Und deshalb ist aus ihrer Perspektive jede Entscheidung, die zu einer dieser Erfahrungen führt, gleichermaßen gültig.



Das höhere Selbst als innerer Führer ohne Diktat


Jeder Mensch trägt in sich eine Instanz, die mehr weiß als das bewusste Ich. Das höhere Selbst. Es ist der Teil, der mit der Quelle verbunden ist. Der nicht in der Zeit lebt, sondern in der Ewigkeit. Der nicht begrenzt ist durch den Körper, sondern unendlich im Bewusstsein.


Dieses höhere Selbst diktiert nicht. Es befiehlt nicht. Es zwingt nicht. Es erlaubt dem Menschen, seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Und es respektiert jede einzelne davon zutiefst. Denn es weiß, dass der Mensch auf seiner Reise genau die Erfahrungen machen muss, die er sich vorgenommen hat.


Das höhere Selbst sieht den gesamten Pfad. Es sieht nicht nur die nächsten Schritte, sondern das ganze Panorama des Lebens. Und aus dieser Vogelperspektive erkennt es, dass jede Abzweigung, jeder Umweg, jeder vermeintliche Irrweg genau an den Ort führt, der erreicht werden soll.


Manchmal erscheint eine Entscheidung von außen betrachtet unverständlich. Warum wählt jemand einen Weg, der offensichtlich schwierig ist? Warum trifft jemand eine Wahl, die Schmerz bringt? Das höhere Selbst weiß, warum. Es kennt die Lektionen, die gelernt werden wollen. Es kennt die Stärke, die entwickelt werden soll. Und es weiß, dass der Mensch genau diese Erfahrung braucht, um zu wachsen.



Die Gleichzeitigkeit aller Möglichkeiten


Jeder Moment bietet die Möglichkeit neu zu wählen ohne dass dadurch die Gültigkeit vergangener Entscheidungen aufgehoben würde.
Jeder Moment bietet die Möglichkeit neu zu wählen ohne dass dadurch die Gültigkeit vergangener Entscheidungen aufgehoben würde.

In der multidimensionalen Realität existieren alle Möglichkeiten gleichzeitig. Jede Entscheidung, die getroffen werden kann, wird irgendwo bereits getroffen. Jeder Weg, der eingeschlagen werden kann, wird irgendwo bereits gegangen.


Der Mensch in seiner linearen Zeitwahrnehmung erlebt die Entscheidungen nacheinander. Aber in Wirklichkeit sind alle Versionen seiner selbst parallel vorhanden. Die Version, die damals den sicheren Weg gewählt hat, existiert genauso wie die Version, die das Risiko eingegangen ist.


Wenn man das versteht, verliert die Angst vor falschen Entscheidungen ihre Macht. Es gibt keine falsche Entscheidung. Es gibt nur verschiedene Pfade, die alle zu verschiedenen Erfahrungen führen. Und jede Erfahrung ist wertvoll. Jede Erfahrung erweitert das Bewusstsein. Jede Erfahrung ist ein Ausdruck des Lebens selbst.


Die Frage ist nicht: Habe ich richtig entschieden? Die Frage ist: Was kann ich aus dieser Entscheidung lernen? Welche Erfahrung macht mich reicher an Weisheit? Welche Erkenntnis schenkt mir dieser Weg?



Der Schatten als Lehrer ohne Feindbild


Es gibt Entscheidungen, die in Schmerz führen. In Verlust. In Trauer. Aus menschlicher Perspektive erscheinen diese Entscheidungen falsch. Wer möchte schon freiwillig leiden?


Doch aus der Perspektive der Quelle ist auch der Schatten ein Lehrer. Die Dunkelheit zeigt, was Licht ist. Der Schmerz zeigt, was Freude ist. Der Verlust zeigt, was Wert ist.


Wenn jemand eine Entscheidung trifft, die in eine schwierige Erfahrung führt, dann nicht, weil er versagt hat. Sondern weil seine Seele genau diese Erfahrung für ihr Wachstum gewählt hat. Die Seele kennt kein Leid im menschlichen Sinne. Sie kennt nur Lernen. Nur Erfahrung. Nur Ausdehnung.


Die dunklen Nächte der Seele sind oft die Zeiten des tiefsten Wachstums. Wenn alles wegfällt, was nicht wirklich ist. Wenn die Illusionen zerbrechen und die Wahrheit übrig bleibt. Diese Zeiten sind nicht bestraft. Sie sind geschenkt. Auch wenn sie sich nicht so anfühlen.


Jede Entscheidung, die in solche Erfahrungen führt, ist aus dieser Warte nicht falsch. Sie ist eine Einwilligung in tiefe Transformation. Eine Einwilligung in das, was wirklich ist.



Die Befreiung von der Notwendigkeit des Richtigen


Solange geglaubt wird, dass es eine richtige Entscheidung geben muss, lebt der Mensch in Angst. Angst, falsch zu wählen. Angst, etwas zu verpassen. Angst, nicht perfekt zu sein.


Diese Angst lähmt. Sie verhindert spontanes Handeln. Sie verhindert Vertrauen. Sie verhindert das Leben selbst.


Wenn aber wirklich verstanden wird, dass jede Entscheidung valide ist, dann fällt diese Angst ab. Dann kann der Mensch frei wählen. Nicht aus Kalkül, sondern aus Intuition. Nicht aus Angst vor Fehlern, sondern aus Freude am Experiment.


Dann wird das Leben zu einem großen Forschungsfeld. Zu einer Entdeckungsreise ohne Ziel, denn das Ziel ist der Weg. Zu einem Spiel ohne Gewinner und Verlierer, denn jeder Zug ist richtig.


Diese Haltung bedeutet nicht, dass Entscheidungen beliebig werden. Im Gegenteil. Sie werden bedeutsamer. Denn jetzt wird nicht mehr aus Angst gewählt, sondern aus Bewusstsein. Jetzt wird nicht mehr vermieden, sondern erfahren. Jetzt wird nicht mehr gekämpft, sondern angenommen.



Die Bestätigung durch das Leben selbst


Es gibt eine wunderbare Bestätigung dafür, dass jede Entscheidung valide ist: das Leben selbst bestätigt jede Entscheidung durch die Erfahrung, die darauf folgt.


Wenn jemand eine Entscheidung trifft, öffnet sich sofort ein Weg. Das Leben reagiert auf die Wahl mit neuen Umständen. Mit neuen Menschen. Mit neuen Möglichkeiten. Es sagt nicht: Falsche Entscheidung, hier endet der Weg. Es sagt: Du hast gewählt, hier sind die nächsten Schritte.


Diese Reaktion des Lebens ist die Bestätigung der Gültigkeit jeder Wahl. Das Leben kennt keine Sackgassen. Es kennt nur Wege. Manche länger, manche kürzer. Manche angenehmer, manche herausfordernder. Aber alle führen weiter. Alle führen tiefer.


Alle führen nach Hause.


Wenn eine Entscheidung getroffen wird, die von außen betrachtet ein Fehler zu sein scheint, dann zeigt sich oft erst später, warum dieser Schritt notwendig war. Die Beziehung, die gescheitert ist, hat den Weg freigemacht für eine neue Liebe. Der Job, der verloren ging, hat die Tür geöffnet für die wahre Berufung. Die Krankheit, die kam, hat gezwungen innezuhalten und das Leben neu zu ordnen.


Im Rückblick zeigt sich oft der verborgene Sinn. Im Rückblick wird klar, warum genau diese Entscheidung, genau dieser Weg, genau diese Erfahrung notwendig war.



Die Verantwortung für die eigene Wahl


Zu verstehen, dass jede Entscheidung valide ist, entbindet nicht von der Verantwortung. Im Gegenteil. Es vertieft sie.


Wenn jede Wahl gültig ist, dann gibt es keine Ausrede mehr. Dann kann nicht mehr gesagt werden: Ich habe die falsche Entscheidung getroffen, deshalb geht es mir jetzt schlecht. Dann muss erkannt werden: Ich habe diese Entscheidung getroffen, sie ist gültig, und jetzt trage ich die Konsequenzen. Nicht als Strafe, sondern als natürliche Folge.


Diese Verantwortung ist befreiend. Denn wenn die Konsequenzen selbstgewählt sind, dann können sie auch selbst verändert werden. Wenn die Umstände durch frühere Entscheidungen entstanden sind, dann können sie durch neue Entscheidungen transformiert werden.


Der Mensch ist nicht Opfer seiner Entscheidungen. Er ist Schöpfer durch seine Entscheidungen. Jeder Moment bietet die Möglichkeit, neu zu wählen. Jetzt. In diesem Augenblick.


Die Vergangenheit hat keine Macht über die Gegenwart, außer der Macht, die ihr gegeben wird. Jede frühere Entscheidung war gültig für den damaligen Moment. Aber der jetzige Moment hat seine eigene Gültigkeit. Und in ihm kann neu entschieden werden.



Die Resonanz als innerer Indikator


Wenn alle Entscheidungen valide sind, woran soll sich dann orientiert werden? Gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen den Entscheidungen?


Ja, es gibt einen Unterschied. Nicht in der Gültigkeit, aber in der Resonanz. Nicht im Sein, aber im Fühlen.


Der Mensch hat ein inneres Navigationssystem. Die Gefühle. Sie zeigen an, ob eine Entscheidung in Resonanz steht mit dem, was er wirklich ist. Mit seiner Wahrheit. Mit seiner Essenz.


Wenn eine Entscheidung sich leicht anfühlt, wenn sie Freude macht, wenn sie ein Gefühl von Ja hervorruft, dann ist sie in Resonanz mit dem höheren Selbst. Wenn eine Entscheidung sich schwer anfühlt, wenn sie Druck macht, wenn sie ein Gefühl von Nein hervorruft, dann ist sie nicht in Resonanz.


Beide Entscheidungen sind valide. Beide führen zu Erfahrungen. Aber die Erfahrungen werden unterschiedlich sein. Die eine führt in Lebendigkeit, die andere in Enge. Die eine führt in Wachstum, die andere in Stillstand. Die eine führt in Freude, die andere in Leid.


Der Mensch hat die Freiheit, zu wählen. Und er hat die Fähigkeit zu fühlen, was seiner Wahrheit entspricht. Wenn er dieser Fähigkeit vertraut, wenn er auf sein inneres Navigationssystem hört, dann werden seine Entscheidungen ihn dorthin führen, wo er wirklich sein möchte.



Die zeitlose Perspektive der Ewigkeit


Aus der Perspektive der Ewigkeit betrachtet ist ein Menschenleben ein Augenblick. Ein kurzer Atemzug in der Unendlichkeit. In dieser winzigen Zeitspanne sollen Entscheidungen getroffen werden, die für immer gelten?


Nein. Keine Entscheidung gilt für immer. Jede Entscheidung gilt für den Moment. Und der nächste Moment bringt neue Entscheidungen.


Die Seele inkarniert nicht, um in einem Leben die perfekte Entscheidungsreihe hinzulegen. Sie inkarniert, um zu erfahren. Um zu lernen. Um zu wachsen. Um sich auszudehnen. Und dafür sind alle Entscheidungen gut. Alle.


Manche Seelen wählen herausfordernde Leben mit vielen schwierigen Entscheidungen. Manche wählen ruhige Leben mit wenigen Weggabelungen. Manche wählen Leben voller Dramatik, manche voller Frieden. Alles ist gewählt. Alles ist gewollt. Alles ist gültig.


In dem großen Spiel des Lebens gibt es keine falschen Züge. Es gibt nur Züge. Jeder Zug verändert das Spielfeld. Jeder Zug eröffnet neue Möglichkeiten. Jeder Zug ist Teil des Ganzen.



Die Liebe der Quelle zu allem, was ist


Was ist die Quelle? Ist sie ein Richter, der über richtig und falsch befindet? Ist sie ein Buchhalter, der Plus und Minus gegeneinander aufrechnet?


Die Quelle ist Liebe. Reine, bedingungslose Liebe. Und Liebe urteilt nicht. Liebe akzeptiert. Liebe umfasst alles. Liebe lässt alles sein, wie es ist.


Die Quelle liebt den Menschen in seiner Entscheidung für den sicheren Weg genauso wie in seiner Entscheidung für das Risiko. Sie liebt ihn in seiner Freude genauso wie in seiner Trauer. Sie liebt ihn in seinem Gelingen genauso wie in seinem Scheitern.


Diese Liebe ist nicht verdient. Sie ist einfach da. Sie ist die Natur der Quelle. So wie die Sonne scheint, ohne zu fragen, wer ihre Wärme empfängt. So wie der Regen fällt, ohne zu unterscheiden, auf welchen Boden er trifft.


In dieser Liebe ist jeder Mensch geborgen. Immer. Egal, welche Entscheidungen er trifft. Egal, welche Wege er geht. Egal, welche Erfahrungen er macht.


Diese Geborgenheit gibt die tiefste Freiheit. Die Freiheit, wirklich zu wählen. Die Freiheit, wirklich zu leben. Die Freiheit, wirklich zu sein.



Die Praxis des Vertrauens in die eigene Wahl


Die Befreiung beginnt wenn erkannt wird dass es keine falschen Entscheidungen gibt sondern nur verschiedene Wege der Erfahrung.
Die Befreiung beginnt wenn erkannt wird dass es keine falschen Entscheidungen gibt sondern nur verschiedene Wege der Erfahrung.

Wie sieht der Alltag aus, wenn wirklich verstanden ist, dass jede Entscheidung valide ist? Wie verändert sich das Leben?


Der Mensch beginnt, sich selbst zu vertrauen. Er hört auf, jede Entscheidung zu hinterfragen. Er hört auf, sich für vergangene Entscheidungen zu verurteilen. Er hört auf, zukünftige Entscheidungen zu fürchten.


Er lebt mehr im Jetzt. Im gegenwärtigen Moment. Denn im Jetzt gibt es keine Fragen nach richtig und falsch. Im Jetzt gibt es nur das, was ist. Und das, was ist, ist immer richtig.


Er wird spontaner. Er folgt mehr seinen Impulsen. Er traut sich mehr zu. Er probiert mehr aus. Er lacht mehr über seine vermeintlichen Fehler. Er lernt mehr aus seinen Erfahrungen.


Er wird freundlicher zu sich selbst. Er hört auf, sich zu beschimpfen für Dinge, die er hätte anders machen sollen. Er erkennt, dass er immer das Beste getan hat, was er in dem Moment tun konnte. Mit dem Bewusstsein, das er damals hatte. Mit den Möglichkeiten, die ihm damals offen standen.


Er wird geduldiger mit anderen. Er versteht, dass auch sie ihre eigenen Wege gehen. Dass auch sie ihre eigenen Erfahrungen machen müssen. Dass auch sie das Recht haben auf ihre Entscheidungen, egal wie sie von außen aussehen mögen.



Die Erlaubnis, den Weg zu wechseln


Aus dem Verständnis, dass jede Entscheidung valide ist, folgt auch die Erlaubnis, Entscheidungen zu revidieren. Nichts muss für immer gelten. Kein Weg muss bis zum Ende gegangen werden, nur weil er einmal begonnen wurde.


Wenn eine Entscheidung getroffen wurde und sich später zeigt, dass der Weg nicht mehr stimmig ist, dann ist die neue Entscheidung, den Weg zu verlassen, genauso valide wie die erste. Keine Entscheidung ist in Stein gemeißelt. Das Leben ist fließend. Es verändert sich ständig. Und der Mensch darf sich mit ihm verändern.


Manche Menschen bleiben auf Wegen, die längst nicht mehr ihre sind, weil sie glauben, dass die erste Entscheidung die einzig richtige war. Sie bleiben in Beziehungen, die sie unglücklich machen. In Berufen, die sie nicht erfüllen. In Lebensweisen, die ihnen nicht entsprechen.


Das muss nicht sein. Jeder Moment bietet die Möglichkeit, neu zu wählen. Jeder Atemzug ist eine neue Entscheidung für das Leben. Jeder Herzschlag ist eine Bestätigung der eigenen Existenz.


Die Quelle will nicht, dass der Mensch auf einem einmal gewählten Weg verharrt. Die Quelle will, dass der Mensch lebt. Wirklich lebt. In jedem Moment neu. In jeder Entscheidung frei.



Die Dankbarkeit für alle gemachten Erfahrungen


Wenn der Rückblick auf das Leben kommt, auf all die Entscheidungen, die getroffen wurden, dann stellt sich eine tiefe Dankbarkeit ein. Dankbarkeit für die Wege, die gegangen wurden. Dankbarkeit für die Erfahrungen, die gemacht wurden. Dankbarkeit für die Menschen, die begegnet sind.


Auch für die schwierigen Entscheidungen. Auch für die schmerzhaften Erfahrungen. Auch für die Menschen, die verloren gingen. Alles hatte seinen Sinn. Alles hat geprägt. Alles hat geformt, was jetzt ist.


Diese Dankbarkeit ist kein frommer Wunsch. Sie ist die natürliche Folge des Verstehens. Wenn wirklich klar ist, dass jede Entscheidung valide war, dass jede Erfahrung notwendig war, dass jeder Weg richtig war, dann kann nur Dankbarkeit übrig bleiben.


Dankbarkeit für das Leben selbst. Für diese unglaubliche Reise. Für dieses Abenteuer in der Zeit. Für diese Möglichkeit, zu erfahren, wer man wirklich ist.



Der Frieden jenseits von richtig und falsch


Der Frieden jenseits von richtig und falsch ist die natürliche Heimat eines Bewusstseins das seine eigene Gültigkeit erkennt.
Der Frieden jenseits von richtig und falsch ist die natürliche Heimat eines Bewusstseins das seine eigene Gültigkeit erkennt.

Am Ende aller Fragen nach richtigen und falschen Entscheidungen steht ein tiefer Frieden. Ein Frieden, der nicht mehr sucht. Nicht mehr zweifelt. Nicht mehr kämpft.


Dieser Frieden ist die natürliche Heimat des Menschen. Er ist immer da. Immer verfügbar. Immer zugänglich. Aber er wird oft überdeckt von den Gedanken, den Sorgen, den Ängsten.


Wenn die Gedanken zur Ruhe kommen, wenn die Sorgen sich auflösen, wenn die Ängste weichen, dann zeigt sich dieser Frieden. Dann wird klar, dass er immer da war. Dass er nie weg war. Dass er nur verborgen war hinter dem Lärm des Verstandes.


In diesem Frieden gibt es keine Fragen mehr. Kein Richtig und kein Falsch. Kein Gut und kein Böse. Nur das, was ist. In seiner ganzen Vollkommenheit. In seiner ganzen Schönheit. In seiner ganzen Wahrheit.


Und in diesem Frieden wird die letzte Wahrheit erfahrbar: Jede Entscheidung, die jemals getroffen wurde, jede Erfahrung, die jemals gemacht wurde, jeder Weg, der jemals gegangen wurde – alles war genau richtig. Alles war genau perfekt. Alles war genau das, was sein sollte.


Das Verständnis, dass jede Entscheidung valide ist, befreit von der Last, immer die richtige Wahl treffen zu müssen. Es öffnet den Raum für Vertrauen. Für Spontaneität. Für das Leben selbst.


Dennoch gibt es Momente, in denen dieses Verständnis allein nicht ausreicht. Momente, in denen der Weg unklar ist. In denen die innere Stimme nicht gehört werden kann. In denen die Entscheidungen schwerfallen.


In diesen Momenten ist es gut, nicht allein zu sein. In diesen Momenten ist es wertvoll, jemanden an der Seite zu haben, der den Blick weitet. Der hilft, die eigene Wahrheit zu erkennen. Der begleitet auf dem Weg zu sich selbst.


Für Menschen, die bereit sind, tiefer zu gehen. Die spüren, dass mehr möglich ist. Die sich nicht länger mit oberflächlichen Antworten zufriedengeben. Für diese Menschen gibt es eine Möglichkeit der persönlichen Begleitung.


In einem geschützten Raum kann gemeinsam erforscht werden, was wirklich ist. Kann Klarheit entstehen über die eigenen Entscheidungen. Kann Vertrauen wachsen in die eigene Führung. Kann der Frieden Einzug halten, der jenseits von richtig und falsch liegt.


Wer spürt, dass jetzt der Moment gekommen ist, tiefer zu gehen. Wer bereit ist, die nächsten Schritte auf seinem Weg zu gehen. Wer sich begleitung wünscht auf dieser Reise, der ist eingeladen zu einem persönlichen Gespräch.


Hier geht es zu meiner Beratung:



In Dankbarkeit,

Eduard

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